Feddich is die Laube

 

- das neue Programm

Feddich is die Laube – obwohl, feddich wird sie eigentlich nie. Egal ob Vierfamilienhaus oder 12 m²-Kemenate im Schrebergarten, der Eigenheimbesitzer hat immer was zu tun. Unterstützung erhält er vom lokalen Baumarkt ebenso wie von den zahlreichen Internet-Werkzeugshops, die mit anscheinend unbegrenzter Phantasie und immer neuen Werkzeugen dem geneigten Heimwerker das Leben leichter und auch schwerer machen. Denn wer hat sich noch nicht darüber geärgert, dass zur Prime Time des Handwerkers, um 18.00 Uhr, zwischen Schalke und aktuellem Sportstudio, der Holzzuschnitt schon zwei Stunden Feierabend hat.

Auch mit dem neuen Programm „Feddich is die Laube“ bleibt sich Tullux treu und nimmt Alltägliches aus dem eigenen Umfeld auf die Schippe. So wird der zunehmende Frauenanteil im Fußballstadion eingehend beleuchtet, um dann festzustellen, dass Fußball dabei eher eine Nebenrolle spielt. So wird endlich eine schlüssige Begründung dafür gefunden, dass Geräte grundsätzlich eine Woche nach Ablauf der Garantie kaputt gehen. Und um die dann zu reparieren braucht man wieder Werkzeuge, deren Bedienung den Durchschnittsheimwerker aber überfordern. Logische Konsequenz: Baumärkte werden zu Sponsoren von Notfallkliniken, in denen abgeflexte Finger und Arme wieder angetackert werden.

So oder so ähnlich sieht es im Umfeld von Tullux aus. Gewürzt wird das Programm mit Musik der Tullux-Band, ausgestattet mit Geräten, die auch keiner beherrscht und daher einzigartig im Ergebnis. Und ganz nach der ersten Heimwerkerregel „Hauptsache is, wat hinten rauskommt“ präsentiert Tullux ca. zwei Stunden Theater und Musik, genauso, wie es der Name schon sagt.